
Statt sich an die vollmundig angekündigte neue globale Finanzmarktarchitektur zu machen, streiten die G20 auf der Weltbühne darüber, wer bis wann wie viel sparen muss. Das einzig Gute an dem Ergebnis von Toronto ist seine Unverbindlichkeit …

Mit dem Einschwenken auf den bei europäischen Regierungen derzeit so beliebten Sparkurs setzen die G20 auf ein neoliberales Weiter-So. Eine solche Sparstrategie ohne jede Perspektive für eine emanzipatorische gesellschaftliche Umgestaltung bringt den scheinbaren Sachzwang mit sich, bei der Armutsbekämpfung, bei Bildung, bezahlbaren Gesundheitsdiensten und ökologischen Schutzmaßnahmen kürzen zu müssen. Was auf der Konferenzebene so sachlich technisch daherkomme, wird millionenfaches menschliches Leid verursachen. Reiche und Superreiche dagegen werden dazu bewogen, mit ihrem Kapital noch riskantere Spekulationsspiralen in Gang zu setzen.
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