Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt und die Sache zu den Akten gelegt. Man habe keine Hinweise darauf finden können, dass die Verantwortlichen in krimineller Absicht gehandelt hätten, hieß es in einer Mitteilung.
Der Fall war im Februar bekannt geworden, als Webcam-Bilder belastend gegen einen Schüler eingesetzt werden sollten. Es stellte sich heraus, dass Mitarbeiter der Schulbehörde die Nutzung der Schul-Notebooks per Fernzugriff überwachte und Jugendliche mit der integrierten Webcam auch zuhause fotografierte.
Auch wenn die Staatsanwaltschaft den Fall nicht weiter verfolgen will, ist die Sache für die Verantwortlichen noch nicht gänzlich ausgestanden. Einige Eltern haben zivilrechtliche Klagen gegen die Schulbehörde wegen der Verletzung der Privatsphäre ihrer Familien eingeleitet.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen